Die Wohnungsnot in den Nachkriegsjahren hatte verheerende Ausmaße
angenommen. Die Holzbaracken einer ehemaligen Rüstungsfabrik waren vollgepfercht mit Vertriebenenfamilien. 60 Menschen in einem einzigen Raum waren keine Seltenheit. Dies war die Situation, in der sich beherzte Menschen entschlossen, sich selbst zu helfen. Am 11. November 1948 gründete man die "Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft".
Nach mühsamer Klärung von Eigentumsverhältnissen des zu bebauenden Grund und Bodens, konnte man endlich im Juni 1950 mit dem Bau der ersten 40 Reiheneigenheime beginnen.
Die Mitgliederzahlen der WSGW stiegen in den fünfziger und sechziger Jahren sprunghaft, Bauvorhaben erstreckten sich über das ganze Stadtgebiet. Zahlreiche Neubauwohnungen entlasteten den angespannten Wohnungsmarkt erfolgreich.

